{"id":59,"date":"2020-10-26T21:41:12","date_gmt":"2020-10-26T20:41:12","guid":{"rendered":"https:\/\/diversityspace.de\/?post_type=product&#038;p=59"},"modified":"2026-02-05T21:02:51","modified_gmt":"2026-02-05T20:02:51","slug":"ein-mann-der-weint","status":"publish","type":"product","link":"https:\/\/diversityspace.de\/?product=ein-mann-der-weint","title":{"rendered":"Ein Mann, der weint"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/diversityspace.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/10_DivSpace_Lerch_Satz2_doi.pdf\">2024_Lerch_Ein_Mann_der_weint_BDA<\/a><\/p>\n<p><strong>Verlagsbeschreibung<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;M\u00e4nner weinen nicht? Nein, M\u00e4nner weinen nicht! Aber wenn sie es doch tun? Und das auch noch auf offener Stra\u00dfe&#8230; Mathias Jeschke und Wiebke Oeser erz\u00e4hlen eine scheinbar einfache, auf den ersten Blick allt\u00e4gliche, eine stille Geschichte. Die von einem kleinen Jungen, der mit seiner Mutter einkaufen geht. Von einem Jungen, der einem Hund an einer sehr langen Hundeleine begegnet, einer alten Frau, einem Kinderwagen, einem Radfahrer, einem M\u00e4dchen, einem sich schnell leerenden Kleiderst\u00e4nder &#8211; und einem Mann, dessen Verhalten wenig den Normen entspricht, den die erwachsene Welt nicht zu bemerken scheint &#8230; oder vielleicht nicht bemerken will. Im Gegensatz zu dem kleinen Jungen, der keineswegs nur sich fragt, warum der Mann Tr\u00e4nen in den Augen hat. Ein atmosph\u00e4risch intensives Bilderbuch \u00fcber Mitgef\u00fchl, Einsamkeit und Geborgenheit, Trauer und Trost. Ein Bilderbuch, das ohne oberfl\u00e4chliches Get\u00f6se auskommt und gerade deshalb lange nachwirkt, das Fragen stellt und nicht gleich simple Antworten parat hat, das f\u00fcrs genaue Hinschauen pl\u00e4diert, fernab von billigem Voyeurismus. M\u00e4dchen weinen, klar! Frauen vielleicht auch, o.k.! Aber Jungen? Oder gar M\u00e4nner?? Warum eigentlich nicht &#8230;&#8220; \u00a9 Hinstorff Verlag GmbH<\/p>\n<p><strong>Diversit\u00e4tsreflexivit\u00e4t des Produktes<\/strong><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Das Buch \u201eEin Mann, der weint\u201c sollte bereits in der fr\u00fchen Entwicklung eines Kindes eine gro\u00dfe Rolle spielen, um eine klischeefreie Vielfalt, ja sogar eine klischeefreie Norm, produzieren zu k\u00f6nnen. Dekonstruktion von normativ besetzten Geschlechterzuweisungen kann nachhaltig positive Denk- und Handlungsmuster bez\u00fcglich der Geschlechterrollen sichern. Vor allem wenn diese bereits in der fr\u00fchen Kindheit thematisiert werden. Somit wird entgegen der kulturell und gesellschaftlich gepr\u00e4gten Genderstereotype gehandelt, welche f\u00fcr die Pers\u00f6nlichkeitsentfaltung hinderlich sein k\u00f6nnen. In diesem Buch geht es darum, dass ein Junge mit dem M\u00e4nnlichkeitsbild \u201eM\u00e4nner weinen nicht!\u201c aufw\u00e4chst und eines Tages pl\u00f6tzlich einen Mann sieht, der schrecklich weint. In seiner Beobachtung ist der Junge allein. Die Passanten auf der Stra\u00dfe beachten den Mann nicht oder reagieren verwundert. Der Junge aber fasst sich ein Herz und spricht ihn an. &#8222;Warum weinst du denn blo\u00df?&#8220;\u00a0<\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Das Buch soll dazu ermutigen Solidarit\u00e4t und Empathie zu zeigen und auch auf, nicht der Geschlechternorm entsprechende Gef\u00fchle und Handlungen zu reagieren und diese zu thematisieren. Der kleine Junge durchbricht das Schweigen und die Ignoranz der Umstehenden, indem er seinen Mut sammelt und den Mann nach dem Grund seiner Tr\u00e4nen fragt. Das Buch soll vermitteln, dass es keine Schande ist und eine m\u00e4nnliche Person nicht weniger \u201eMann\u201c ist, nur weil er Gef\u00fchle zul\u00e4sst. Damit soll der Geschlechtersensibilisierung in bereits jungem Alter eine hohe Relevanz beigetragen werden. Die Wichtigkeit dieser Thematisierung ist in der Geschichte daran zu erkennen, dass der Vater des kleinen Jungen ihn nach seiner Erz\u00e4hlung \u00fcber einen auf der Stra\u00dfe weinenden Mann, in eine stumme feste Umarmung schlie\u00dft. Dies deutet darauf hin, dass es selbst f\u00fcr ausgewachsene M\u00e4nner eine Schwierigkeit und Eingrenzung darstellt, den gesellschaftlichen Normen, bez\u00fcglich der Geschlechterzuweisungen, entsprechen zu m\u00fcssen. Im Gegensatz dazu hat die Mutter die Bemerkung des kleinen Jungen, das dort ein weinender Mann steht, zwar wahrgenommen, aber nicht weiter thematisiert und somit sich ihrer eigenen Interessen wieder hingegeben. Die Geschlechtersensibilisierung ist nicht nur f\u00fcr M\u00e4nner, sondern auch f\u00fcr Frauen relevant, da auch M\u00fctter Geschlechternormen \u00fcber ihre Erziehung weitergeben.<\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Das Buch spiegelt die Empathief\u00e4higkeit von Kindern und dessen Aufmerksamkeitsgabe sehr gut wider. Das Kind in dem Buch zeigt mehr Solidarit\u00e4t als seine erwachsenen Mitmenschen und geht ohne die mitgegebenen Vorurteile der Gesellschaft &#8211; dass ein Mann nicht weint &#8211; auf den weinenden Mann zu.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2024_Lerch_Ein_Mann_der_weint_BDA Verlagsbeschreibung &#8222;M\u00e4nner weinen nicht? Nein, M\u00e4nner weinen nicht! Aber wenn sie es doch tun? Und das auch noch auf offener Stra\u00dfe&#8230; Mathias Jeschke und Wiebke Oeser erz\u00e4hlen eine scheinbar einfache, auf den ersten Blick allt\u00e4gliche, eine stille Geschichte. 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