Beschreibung
Verlagsbeschreibung
Bei Oma darf man auf dem Sofa essen, beim besten Freund spielen alle in der Küche und die Cousine hat zwei Zimmer, eins bei jedem Elternteil. Jedes Kind weiß, Zuhause können ganz unterschiedlich sein. Was sie ausmacht, sind vertraute Gerüche und Geräusche, gewohnte Sprache oder kleine Rituale.
Wie ist das bei Menschen, die kein festes Zuhause haben? Die ihr Zuhause verlassen müssen oder wollen? Kann man sich aussuchen, wo man wohnt? Und wie wird man dort heimisch?
Ein gedankenreiches Sachbuch darüber, wie unser Zusammenleben inklusiv und umweltverträglich gestalten können.
Gesellschaftliche Themen aus dem Inhalt:
Wohnraum und Mieten
Obdachlosigkeit
Arbeitsmigration und Flucht
Nachhaltige Stadt: grün und sozial integrativ ©Beltz & Gelberg
Diversitätsreflexivität des Materials
Das Buch „Was ist Zuhause? Vom Wohnen, Leben, Weggehen und Ankommen“ vermittelt einen Zugang zu den vielfältigen Wohn- und Lebensbedingungen von Menschen in großen, kleinen und mittleren Städten sowie auf dem Land heute und damals. Es macht verschiedene Lebensrealitäten sichtbar und normalisiert sie als gleichwertige Formen des Lebens. Durch die Darstellung dieser vielfältigen Lebensweisen wird die gesellschaftliche Vorstellung, dass bestimmte Wohn- und Lebensformen als Norm gelten und andere nicht, dekonstruiert.
Das Buch kann auch als Gesprächsanlass genutzt werden, um herausfordernde Themen wie Armut, Lebenskrisen, Flucht und Wohnungslosigkeit und auch Vorurteile und Rassismus zu besprechen. Die Darstellungen sind an Diversität orientiert u.a. an Hautfarbe, Klasse, Behinderungen oder Herkunft. Die Berücksichtigung einer strukturellen Perspektive auf Ursachen von Armut oder Flucht sowie die Reflexion von Privilegien und Diskriminierung kann den diversitätsreflexiven Einsatz unterstützen.





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