Buch – Lena feiert Pessach mit Alma von Myriam Halberstam & Julia Späth

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Beschreibung

Verlagsbeschreibung

Alma feiert mit ihrer Familie das jüdische Pessach-Fest. Ihre beste Freundin Lena darf mitfeiern. Zuerst werden alte Krümel und Brotreste im ganzen Haus gesucht und im Hof verbrannt. Abends sitzen alle um den festlichen Seder-Tisch und es gibt leckere Speisen. Es wird zusammen gesungen, erzählt und gelacht. Lena ist neugierig und erfährt viel über jüdische Traditionen.

Hilfreicher Zusatz:
Das Manischtana-Gebet ist im Anhang kindgerecht in Lautschrift, auf Deutsch übersetzt sowie original Hebräisch enthalten. Mit diesem Buch können alle Kinder bereits für Pessach üben.

Mit Erklärung und Anleitung für den Sederteller. © Ariella Verlag

Diversitätsreflexivität des Materials

Das Buch „Lena feiert Pessach“ von Myriam Halberstam und Julia Späth begleitet Alma, ihre Familie und ihre Freundin Lena beim Pessach-Fest und bietet einen kindgerechten Einblick in Traditionen und Rituale einer jüdischen Familie. Damit wird die Diversitätskategorie Race* mit Fokus auf religiöse und kulturelle Vielfalt angesprochen. Das Buch kann jüdische Kinder empowern, indem es Erfahrungen und Traditionen, die sie möglicherweise kennen, sichtbar macht. Zugleich lädt die Perspektive der nicht-jüdischen Freundin Lena alle Kinder ein, jüdischen Traditionen neugierig und offen zu begegnen. Der Anhang mit dem Ma-Nischtana-Gebet in Lautschrift, auf Deutsch und im hebräischen Original lädt Kinder dazu ein, sich durch Nachsprechen aktiv mit einer jüdischen Tradition sowie mit verschiedenen Sprachen und Schriften auseinanderzusetzen. Jüdisches Leben wird so in wertschätzender Weise normalisiert.
Eine Leerstelle besteht darin, dass das Buch Antisemitismus und Diskriminierungserfahrungen nicht selbst zum Thema macht; eine Dekonstruktion gesellschaftlicher Ausgrenzungsmechanismen leistet es nicht.
Das Buch kann dazu einladen, über verschiedene religiöse und kulturelle Praktiken sowie ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede ins Gespräch zu kommen. Pädagogische Fachkräfte brauchen dafür Kenntnisse über das Judentum, insbesondere das Pessach-Fest, sowie Wissen zu Antisemitismus, um diesem gezielt entgegenwirken zu können.

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