Buch – Zwei Mamas für Oscar von Susanne Scheerer & Annabelle von Sperber

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Beschreibung

Verlagsbeschreibung

“Familie ist wie ein Regenbogen: Es gibt alle Farben.

Wie kommt es, dass Oscar zwei Mamas hat, fragt sich Tilly. Ihre große Schwester Frieda erklärt ihr, dass Oscars Mamas sich sehnlichst ein Kind gewünscht hatten, doch leider vergeblich. Dann lernten sie Tillys und Friedas Eltern kennen, und Oscars Mamas bekamen von Friedas und Tillys Papa Samen gespendet. So kam schließlich Oscar zur Welt, und aus einem großen Wunsch wurde ein noch größeres Wunder. © ellermann

Diversitätsreflexivität des Materials 

Das Buch „Zwei Mamas für Oscar“ von Susanne Scheerer und Annabelle von Sperber vermittelt einen Zugang zu einer Familienform jenseits heteronormativer Vorstellungen. Es erzählt die Geschichte von Oscar, der durch eine Samenspende gezeugt wurde und mit seinen beiden Müttern aufwächst. Aufgegriffen wird die Diversitätskategorie Gender: Gleichgeschlechtliche Elternschaft wird als selbstverständliche Familienform dargestellt und so normalisiert; zugleich werden enge, heteronormative Familienbilder aufgebrochen (Dekonstruktion). Für queere Familien schafft das Buch Sichtbarkeit und kann empowernd wirken.
Eine Leerstelle besteht darin, dass das Buch sich auf eine Familienform konzentriert und Diskriminierungserfahrungen queerer Familien nur am Rande berührt; weitere Kategorien wie Race* oder Class werden nicht aufgegriffen.
Das Buch kann Anlass für Gespräche über die Entstehung von Kindern, über sexuelle Orientierungen und vielfältige Familienformen bieten. Auch Aspekte wie Zugehörigkeit und Ausgrenzung können dabei thematisiert werden. Für das gemeinsame Lesen ist die Reflexion eigener Vorurteile in Bezug auf Geschlecht und sexuelle Orientierung wichtig.

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