DISCO!

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Beschreibung

2024_Notwehr_DISCO_BDA

Verlagsbeschreibung

„Der kleine Junge hat eine neue Freundin, Pina. Pina und ihre Familie sagen, dass es keine Farben nur für Jungen oder nur für Mädchen gibt. Und überhaupt darf jeder anziehen, was er will. Einmal bleibt Pina bei dem kleinen Jungen und seiner Familie über Nacht. Da verkleiden sich die Kinder, weil sie Disco machen wollen. Am nächsten Morgen bringt der Vater zwei wunderschöne Discotänzerinnen in den Kindergarten, aber ein Junge in Mädchenkleidern führt zu Verwirrung und Diskussionen, vor allem bei den Erwachsenen. Schließlich streitet der Vater deshalb mit seinem Freund und am Ende sind sogar die Kinder wütend. Am nächsten Morgen schleppt der Vater einen ganzen Sack voller Wechselsachen in den Kindergarten – genug, dass alle sich verkleiden können. Denn die Kinder wollen es einmal richtig bunt treiben, mit Glitzer und allem Schnickschnack., richtig Disco eben! Welche Farben und welche Kleidung die Mädchen tragen und welche die Jungen, ist dabei wirklich völlig egal.“ © Jungbrunnen-Verlag

Diversitätsreflexivität des Produkts:

Das Buch „Disco!“ von Frauke Angel und Julia Dürr thematisiert gesellschaftliche Stereotype, die sich vor allem auf die Diversitätskategorie Gender beziehen. Anhand der Geschichte zweier Kinder, die zusammen Disco spielen, stellt es stereotype Geschlechternormen und Zuschreibungen infrage (Dekonstruktion). Es wird deutlich, dass Kleidung und Farben nicht an ein bestimmtes Geschlecht gebunden sind; individuelle Geschmäcker und Vorlieben werden in den Mittelpunkt gerückt. Indem sich der kleine Junge* und seine Freundin Pina dafür einsetzen, dass auch Jungen* ein rosa Kleid tragen können, empowern sie sich und handeln selbstbestimmt. Durch die anschaulichen Illustrationen und die klare, kindgerechte Sprache eignet sich das Buch gut für das Kindergartenalter, Da die Kinder im Bilderbuch selbst in den Kindergarten gehen, werden die Inhalte für diese Altersgruppe greifbar.
Eine Leerstelle besteht darin, dass das Buch von einem binären Geschlechterverständnis ausgeht und weitere Kategorien wie Race*, Class oder Body kaum berücksichtigt.
Das Buch kann als Impuls dienen, um mit Kindern anhand von Alltagssituationen über Geschlecht, Zugehörigkeit und Stereotype zu sprechen. Pädagogische Fachkräfte brauchen dafür Wissen über den Unterschied von biologischem und sozialem Geschlecht und dessen Vielfalt. Zudem sollten eigene geschlechterbezogene Vorurteile bewusst gemacht und kritisch reflektiert werden.

Zusätzliche Informationen

Autor*in

Frauke Angel

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