Beschreibung
Verlagsbeschreibung
Kindheit, Jugend und Familienleben sind bunt und vielfältig – und manchmal ziemlich herausfordernd. Genau hier setzt das Buch »Das SGB VIII in Bildern« an: Mit einfach verständlichen Texten der Autor*innen Laurette Rasch, Angela Smessaert und Paula Joseph beratend durch Kori Klima und den lebendigen Wimmelbildern der Illustratorin Isabelle Göntgen macht es sichtbar, welche Rechte Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und ihre Familien nach dem Achten Sozialgesetzbuch haben. Gezeigt wird, welche Hilfen es in der Kinder- und Jugendhilfe gibt: im Alltag und wenn mal nicht alles rund läuft. Denn: Nur wer seine Rechte kennt, kann sie auch nutzen!
So unterhaltsam wird Sozialrecht sonst nie gezeigt! Auf zwanzig detailreichen Doppelseiten geht’s mitten rein ins Leben: in eine Kita, ins Jugendamt, zum Besuch einer Vormundin und auch zu einer Demo für Kinderrechte. Überall gibt es viel zu entdecken – und genau das macht das Buch besonders. Leicht verständliche Texte erklären das Gesetz und laden dazu ein Fragen zu stellen.
Beteiligung rockt! Unter diesem Motto haben junge Menschen, die sich in Selbstvertretungen engagieren, auf Initiative des Careleaver e. V. und der AGJ dieses Buch mitentwickelt. Sie haben Fragen gestellt, mit Fachkräften diskutiert, Ideen vorangetrieben und ihre Wünsche eingebracht damit das SGB VIII umgesetzt wird – und zwar im Detail.
Ob Kinderrechte, Familienpolitik, Kinder- und Jugendhilfe oder gesellschaftliche Teilhabe – dieses Buch bietet Grundlagen für Gespräche und Berichte. Jetzt Wissen vermitteln, das stark macht! © Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ
Diversitätsreflexivität des Produkts
Das Buch „Das SGB VIII in Bildern“ greift zentrale Aspekte von Kinderrechten und gesellschaftlicher Teilhabe auf und bereitet diese visuell und kindgerecht auf. Es macht Kinderrechte und Angebote der Kinder- und Jugendhilfe sichtbar und erklärt sie anhand von Bildern. Das Buch empowert Kinder, indem es ihnen Wissen über ihre Rechte vermittelt und sie darin bestärkt, diese einzufordern. Indem Kinder- und Jugendhilfe als selbstverständlicher Teil des Aufwachsens gezeigt wird, normalisiert das Buch entsprechende Angebote. Positiv fällt in Bezug auf die Kategorie Gender die Verwendung inklusiver Sprache auf.
Eine explizite Fokussierung auf einzelne Diversitätskategorien steht nicht im Vordergrund; vielmehr werden unterschiedliche Lebenssituationen und Aufwachsensbedingungen allgemein thematisiert. Darin liegt zugleich eine Leerstelle, da spezifische Diskriminierungserfahrungen nicht eigens benannt werden.
Das Buch kann als Gesprächsanlass über Kinderrechte, Hilfsangebote und gesellschaftliche Teilhabe genutzt werden. Für den Einsatz ist Wissen über das Kinder- und Jugendhilfesystem nötig sowie ein Umgang mit den aufkommenden Fragen der Kinder, die z.B. in Bezug auf Heimerziehung eine emotionale Begleitung erfordern.





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